Silberbesteck, Schmuck, Münzen, Schalen und weitere Silbergegenstände persönlich prüfen und transparent bewerten lassen.
Silber wird häufig unterschätzt, weil der Preis je Gramm niedriger als bei Gold ist und ältere Gegenstände angelaufen oder dunkel verfärbt sein können.
Ob ein Gegenstand tatsächlich aus Silber besteht und welchen Wert er besitzt, lässt sich jedoch nicht allein anhand seiner Farbe oder seines Alters erkennen. Entscheidend sind Material, Feingehalt, Gewicht und gegebenenfalls ein zusätzlicher Sammlerwert.
Bei massivem Silber weist eine dreistellige Zahl häufig auf den Silberanteil in Tausendteilen hin. Die Punze ist ein wichtiger Hinweis, sollte bei einer konkreten Bewertung aber überprüft werden.
Silberfarbenes Besteck oder Dekorationsobjekte können aus massivem Silber, einer Silberlegierung oder lediglich aus versilbertem Grundmaterial bestehen. Der Unterschied beeinflusst die Bewertung erheblich.
| Art | Typischer Hinweis | Bewertung |
|---|---|---|
| Massives Silber | Häufig Punzen wie 800, 835, 900 oder 925 | Bewertung nach festgestelltem Silberanteil und relevantem Gewicht |
| Versilberte Ware | Häufig Kennzeichnungen wie 90 oder 100 | Nur eine Silberschicht auf einem anderen Grundmaterial |
| Unklare Kennzeichnung | Keine oder schwer lesbare Punze | Material muss individuell geprüft werden |
| Sammlerobjekt | Marke, Alter, Seltenheit oder besondere Gestaltung | Möglicher Wert über dem reinen Materialwert |
Bei einer reinen Materialbewertung sind drei Faktoren besonders wichtig.
Zunächst wird festgestellt, ob es sich um massives Silber, eine Legierung oder eine versilberte Ware handelt.
Das für die Silberbewertung relevante Materialgewicht wird nachvollziehbar bestimmt.
Der festgestellte Silberanteil wird unter Berücksichtigung des jeweils relevanten Kurses bewertet.
Silber kann durch Reaktionen an seiner Oberfläche anlaufen und sich dunkel verfärben. Diese Verfärbung bedeutet nicht automatisch, dass kein Silber enthalten ist.
Bei einer reinen Materialbewertung steht der festgestellte Silberanteil im Mittelpunkt. Bei antiken oder sammelwürdigen Gegenständen kann der Zustand jedoch zusätzlich relevant sein.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend ist, ob das Besteck aus massivem Silber besteht, lediglich versilbert ist oder aufgrund von Hersteller, Alter und Ausführung einen zusätzlichen Wert besitzt.
Silbermesser können Klingen und Füllmaterialien aus anderen Stoffen enthalten. Das Gesamtgewicht entspricht daher nicht automatisch dem verwertbaren Silbergewicht.
Die Bestandteile müssen bei einer konkreten Bewertung entsprechend berücksichtigt werden.
Bei Silbermünzen kann neben dem Materialwert ein zusätzlicher Münz- oder Sammlerwert bestehen. Jahrgang, Erhaltung, Prägezahl, Herkunft und Nachfrage können eine wichtige Rolle spielen.
Münzen sollten deshalb nicht gereinigt, poliert oder vorschnell ausschließlich als Schmelzsilber behandelt werden.
Von der persönlichen Prüfung bis zur möglichen Auszahlung bleibt der Ablauf nachvollziehbar.
Bringen Sie Besteck, Schmuck, Münzen und weitere Gegenstände während der Öffnungszeiten mit.
Material, Punzen, Gewicht und mögliche zusätzliche Wertmerkmale werden betrachtet.
Sie erhalten ein persönliches Angebot und entscheiden anschließend über den Verkauf.
Sie können Gold, Silber, Zahngold, Schmuck und Uhren gemeinsam zur Prüfung mitbringen. Die verschiedenen Materialien und Gegenstände müssen jedoch jeweils getrennt und nach ihren eigenen Merkmalen bewertet werden.
Die größte Fehlerquelle ist die vorschnelle Annahme, alte oder dunkel verfärbte Gegenstände seien wertlos.
Das hängt davon ab, ob es aus massivem Silber besteht, versilbert ist oder einen zusätzlichen Marken- beziehungsweise Sammlerwert besitzt.
Die Zahl 925 weist üblicherweise auf einen Silberanteil von 92,5 Prozent hin. Die Punze sollte im Rahmen der Bewertung überprüft werden.
In vielen Fällen weist die Zahl 90 bei Besteck auf eine Versilberung und nicht auf 90 Prozent massives Silber hin. Eine konkrete Prüfung schafft Klarheit.
Ja. Eine dunkle Oberfläche bedeutet nicht automatisch, dass das Material wertlos ist.
Nein. Bringen Sie die Gegenstände möglichst im vorhandenen Zustand mit. Eine unsachgemäße Reinigung kann besondere Stücke beschädigen.
Ja. Auch einzelne Besteckteile, Schmuckstücke oder andere Silbergegenstände können zur Prüfung vorgelegt werden.
Nein. Sie können das Goldhaus während der angegebenen Öffnungszeiten grundsätzlich auch spontan besuchen.
Nein. Sie erhalten zunächst ein persönliches Angebot und entscheiden anschließend selbst.
Wenn Sie einem persönlichen Angebot zustimmen, kann die vereinbarte Auszahlung direkt vor Ort erfolgen.
Bringen Sie Silberbesteck, Schmuck, Münzen und weitere Silbergegenstände während der Öffnungszeiten ins Goldhaus Duisburg-Walsum.